Ein Tag in Weymouth
Unser B&B liegt unweit der Strandpromenade und ist an sich ganz nett. Das Zimmer ist sauber, wenn auch von pink und rosa dominiert (Felix, das ist ein Zeichen!). Leider ist es nicht en-suite (d.h. mit eigenem Bad, denn B&B != Hotel). Die Dusche ist im ersten Stock, das Klo direkt neben unserm Raum, der mit einer wunderschönen Aussicht in den Hinterhof und gegen eine Mauer auftrumpfen kann.
Das Frühstück ist reichhaltig. Doch zu unserem Glück erspähten wir frühzeitig das Objekt des Grauens am Nachbartisch...
„Full English Breakfast please, but no Black Pudding for me.”
Der Sonntag verlief recht ereignislos. Wir deckten uns mit neuen Getränken ein und fuhren dann zu den Stapletons, unseren ehemaligen Gasteltern. Die wohnen jetzt in einem Mehrfamilienhaus, was für England eigentlich eher ungewöhnlich ist. Sowohl unsere zahlreichen Mitbringsel essbarer Natur als auch Felix' Zeichnung wurden dankbar entgegen genommen.
Einige Liter Tee später fuhren wir in die Stadt, suchten das Internetcafe auf und kauften eine neue SIM-Karte bei O2. Wenn Ihr uns anrufen wollt heißt das keine (trotz neuem Gesetz nach wie vor überteuerten) Roaming-Gebühren für uns sondern ein Auslandshandygespräch für Euch.
Auch den Nachmittag verbrachten wir bei den Stapletons, aßen zu Abend und begaben uns dann erneut in die Stadt, um in einem Pub den Tag ausklingen zu lassen. Getränke selber holen ist irgendwie seltsam, aber hier ganz normal.
Alles in allem ein wenig spektakulärer Tag, aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam. Wir haben jede Menge Englisch gesprochen und mit der englischen Mentalität sozialisiert.




